KARNEVAL 2011



Sonntag, 13.3.11



Fiesta Carnaval




Aufgrund der großen straßenbaulichen Maßnahmen konnte in diesem Jahr am Sonntagnachmittag leider kein Umzug durch Calpe stattfinden.



Am Abend, um 19.11 Uhr, eröffnete dann schon fast traditionsgemäß die Tanzgarde der KG Gelb-Rot Dessau das Programm. Sie wurden begleitet von
ihrem amtierenden Prinzenpaar Prinz Bernd II. und Prinzessin Christine III. Die Vize-Präsidentin Gaby Schäfer moderierte auch an diesem Abend unsere zweite „Fiesta de Carnaval“. Die Sporthalle war bis auf den letzten Platz besetzt und auch die Ränge waren gut gefüllt. Rainer Jerichow als der Kölsche Jung ließ mit seinen bekannten Karnevalsliedern aus der Domstadt die Augen so manches Kölners in der Halle verdächtig glitzern. Richtig kölsch wurde es dann in der Halle, als die Funkengarde der KG Blau-Weiß aus Köln-Weiß auf die Bühne kam. Nach deren Mariechen-Tanz wurden Präsident und Vize-Präsidentin sowie weitere Mitglieder des CCC rekrutiert und in ihre Reihen eingegliedert, um dem Publikum den wohl urtümlichsten Tanz des Kölner Karnevals zu präsentieren:
„Stippeföttscher“. Querbeat bewiesen dann, dass sie zu Recht in diesem Jahr den Närrischen Oskar erhalten hatten und ihr Lied „Colonia Tropical“ zum erfolgreichsten Karnevalshit der Session gewählt worden war. Nur die Aussicht auf einen zweiten Auftritt an diesem Abend ließ die „Zugabe“-Rufe des Publikums verstummen. Die anschließende Darbietung des Showballetts „Sweet Diamonds“ aus den Reihen des Carnevalvereins Oppenheim übertraf wieder einmal alle Erwartungen. Ausgefallene und fantasievolle Kostüme sowie eine ausgefeilte Choreografie zum Thema Afrika begeisterten das Publikum vollends. Nach einer viertelstündigen Tanzpause, zu der das Tanzorchester Köln einlud, steckte der bekannte Sänger – und frühere Karnevalsprinz des CCC – Ray Richardson die Anwesenden an mit seinem karibischen Temperament und seinem neuesten Hit „Fiesta,Fiesta“ ,
und bald zog eine nicht enden wollende Polonaise durch die Halle. Die Tanzgarde der KG Gelb-Rot Dessau bewies mit ihrem zweiten Auftritt an diesem Abend ihre Vielseitigkeit und präsentierte ihren aktuellen Show-Tanz. Mit altbekannten Karnevalsliedern spielten Die Ratsherren sich selbst in die Halle und auf die Bühne. Eine exzellente instrumentale und gesangliche Leistung - mit temperamentvollem Körpereinsatz begleitet vor allen Dingen von Frontmann Thomas Ottersbach, die selbst den letzten Karnevalsmuffel in der Halle nicht mehr ruhig sitzenbleiben ließ. Die O-Town-Players, das Männerballett des Carnevalvereins Oppenheim, standen in ihrer Darbietung ihren weiblichen Kolleginnen nichts nach. Auch hier begeisterten die Kostüme, und das musikalische Medley, das von Disney-Film-Musik bis in die
heutigen Charts reichte, war hervorragend arrangiert. Für den nächsten Einsatz des Tanzorchesters Köln konnte Gaby Schäfer als Kölnerin stolz einen Special-Guest ansagen: Andreas Wegener, der Keyboarder der legendären „Bläck Fööss“, begleitete die Kapelle in diesem Jahr nach Calpe. Gemeinsam mit seiner Partnerin Kim Howbrigde, der wir an diesem Abend zum Geburtstag gratulieren konnten, präsentierte er eigens für diese Veranstaltung ins Spanische übersetzte Songs. Im nächsten Programmpunkt wirbelten 6 durchtrainierte Muskelpakete mit mehrfachen Salti und Flic-Flacs durch die Halle: Die Tanger-Show. Auf der Bühne brachten sie dann mit atemberaubenden menschlichen Pyramiden die Deckendekoration in Gefahr. Vom Sänger selbst als sein bestes Double vorgeschlagen riss Dirk Maron mit seiner Wolfgang-Petry-Show das gesamte Publikum mit.
Nicht nur die bekannten Schlager, die fast jeder mitsingen konnte, sondern auch die Ähnlichkeit in Stimme und Äußerem ließen in manch einem einige Erinnerungen erwachen. Die Einleitung zu ihrem zweiten Auftritt an diesem Abend hatte der Orchesterleiter Kurt Berger als „experimentell“ bezeichnet. Doch die Truppe von Querbeat bewies durch diese etwas ruhigeren Töne nur ein weiteres Mal ihr musikalisches Potential. Danach ging es dann auch im gewohnten Tempo und mit bekanntem Temperament auch weiter: Nicht ein Tisch in der Halle, auf dem nicht mindestens ein Musiker herumsprang. Zum abschließenden Finale versammelten sich dann alle Akteure des Abends noch einmal auf der Bühne. Und unter der Anleitung vom Kölsche Jung verabschiedete man sich vom Publikum mit: „Bye, bye, my love, maach et joot, bes zom nächste mol ….“





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