Bericht 1.Juxolympiade



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Am 10. April 2011 fand auf dem Parkplatz unseres Vereinsheims die 1. Jux-Olympiade statt. An einem strahlend schönen Sonntagvormittag begrüßte Spielleiterin und Organisatorin Gaby Schäfer 18 Teilnehmer aus den eigenen Reihen, die da waren:



Jutta Howard Reiner Schmitz Dick Rossmeisl
Mark Gilly Helmut Neubert Sabine Weller
Veronika Haupt Günter Jahn Helga Pinnau
Gerd Hoffmann Detlef Hinz Renate Wieczorek
Gerd Wieczorek Heinrich Holzapfel Ingolf Reuter
Uwe Rittel Conny Mehlhorn Rudolf Wollmeyer


Ebenso hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden, die ihren Favoriten natürlich lautstark unterstützten.

Es waren 10 Wettbewerbe vorgesehen. Und der technische Leiter, Johannes Kiechle, hatte in puncto Requisiten und Bühnendekoration

wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Karin Rossmeisl war die verantwortliche Protokollführerin. Und als Assistentinnen fungierten Johanna Goldbach und Sabrina Schäfer. Der „Mann für alle Fälle“ war Tobias Gramms.

Beim ersten Spiel traten jeweils 2 Kandidaten gegeneinander an. Jeder erhielt einen 2,50 mtr. langen Strick und musste diesen innerhalb einer Minute so oft und so fest wie er nur konnte verknoten. Nach 1 Minute wurden die Stricke getauscht, und derjenige des Paares der die Knoten zuerst wieder gelöst hatte, erhielt die Punkte.

Das nächste Spiel war wieder ein Zweier-Wettbewerb. Die Teilnehmer saßen sich an langen Tischen gegenüber. Sie erhielten jeder eine Schale mit Kleingeld in identischer Anzahl, einen Zettel und einen Stift. Auf Kommando fingen alle an, die Münzen zu zählen, und mussten – jedoch ohne Hilfsmittel wie Stift, Handy oder Taschenrechner – den genauen Betrag ermitteln und ihn auf dem Zettel notieren. Sobald ein Spieler eines Tisches den Zettel abgab, war auch für seinen Gegner die Spielrunde zu Ende. Nun kam aber darauf an, ob auf dem Zettel auch der richtige Betrag stand. Wenn ja, hatte der Spieler gewonnen. Aber wenn nicht ……………dann erhielt der Gegner die Punkte.

Spiel 3 passte hervorragend zu den steigenden Temperaturen: Wasserspritzen. Jeder Teilnehmer erhielt eine Wasserspritze aus Styropor und einen Eimer voll Wasser. Es galt, innerhalb von 5 Minuten so viel Wasser wie möglich in einen 2 mtr. entfernten
Behälter zu spritzen. Die 9 Teilnehmer, die die meiste Wassermenge im Becher vorweisen konnten, bekamen die Punkte.

Gemäß dem Ausscheidungsmodus war es nun an der Zeit einen Punktezwischenstand zu ermitteln. Die 8 Teilnehmer mit den wenigsten Punkten musste man leider verabschieden.

Bei Spiel 4 traten nun die verbleibenden 10 Spieler wieder paarweise gegeneinander an. Es war ein Parcours von 9 mtr. Länge eingerichtet. Die Teilnehmer mussten nun einen Fußball um 6 Hindernisse herumdribbeln, die sich auf der gerade Strecke befanden. Sobald der Ball über die Seitenmarkierung hinauskam, musste wieder von vorne begonnen werden – was auch leider bei einigen der Fall war. Von jedem Einzelnen wurde die Zeit gestoppt. Diejenigen 5, die den Parcours in der kürzesten Zeit bewältigt hatten, wurden mit Punkten belohnt. Hierbei zeigte sich dann auch, dass Frauenfußball durchaus seine Berechtigung hat.

Das fünfte Spiel hieß „Papierkorb“ oder auch „Beamtenspiel“. Die Teilnehmer erhielten jeder einen Stapel von 20 DIN-A-4-Blätter und wurden aufgefordert, diese zusammenzuknüllen und in einen 4 mtr. entfernten Papierkorb zu werfen. Leider wurde dieses Spiel etwas von dem immer stärker werden Wind beeinträchtigt, und manch einer musste die maximale Zeitspanne von 10 Minuten tatsächlich ausschöpfen. Die Punkte erhielten dann die 5 Spieler, die die meisten Treffer verzeichnen konnten.

Nach diesem Spiel wurde es nun auch Zeit für eine Verschnaufpause. Schatzmeister Karl-Heinz Schäfer hatte zuvor bereits den Grill
angeworfen und sorgte nun für die Stärkung der Olympioniken. Die Zuschauer kamen natürlich auch nicht zu kurz. Im Vereinsheim sorgten bereits seit den Morgenstunden Uschi Reuter und Marianne Holzapfel für belegte Brötchen, Kaffee und kalte Getränke. Gerd Hoffmann erwies sich als durchaus brauchbarer DJ, indem er das Mittagessen und auch die immer wieder durch Aufbauten entstehenden Pausen mit Musik hervorragend begleitete.

Spiel 6 wurde zwar auch paarweise ausgetragen, aber zum Schluss wurden die Ergebnisse gesamt bewertet. Beide Spieler erhielten jeweils eine Kiste mit Holzbauklötzen – identisch in Anzahl, Form und Größe. Nun galt es, innerhalb von 5 Minuten einen möglich hohen Turm zu bauen. Auf das Zeichen des Baumeisters, dass er seine Arbeit beende habe, wurde die Höhe des Turmes gemessen. Bei diesem Spiel waren unterschiedliche Charaktereigenschaft auszumachen – von ganz vorsichtig bis sehr risikofreudig.
Die wartenden Teilnehmer wurden während der „Bauzeit“ ins Vereinsheim verbannt, damit sie keine Möglichkeit hatten, sich gewisse Praktiken abzuschauen. Oder auch zu wissen, wie man es halt nicht macht. Auch hier bekamen dann die 5 Spieler mit den besten Ergebnissen die Punkte.

Leider kam nun wieder der Zeitpunkt, an dem nach Feststellung des Zwischenergebnisses die 5 Teilnehmer mit den geringeren Punktzahlen ausscheiden mussten. Von nun an ging es im k.o.-System weiter, was bedeutete, dass nun im jeden Spiel der jeweils Schlechteste verabschiedet werden würde.

Die technischen Vorbereitungen für Spiel 7 sorgten bei Teilnehmern und Zuschauern gleichermaßen für fragende Gesichter. Auf der Bühne fand sich ein 5 mtr. langer Tresen, hinter dem die Spieler sich positionierten. Die offene Seite dieses Biertisches war dem Publikum zugewandt. Im Innenraum war ein Zwischenbrett angebracht, auf dem sich 5 Milchflaschen mit 1 ltr. rosa-gefärbtem Wasser befanden. In die Arbeitsplatte waren 5 Löcher gebohrt, durch die sehr lange Strohhalme gesteckt wurden, die bis in die Flaschen reichten. Die Spieler mussten nun eine Menge von möglichst genau 0,25 ltr. Wasser abtrinken – ohne natürlich die Flaschen sehen zu könne. Der Spieler, der sich hierbei am meisten verschätzte, war Gerd Hoffmann, der daraufhin leider ausschied.

Die von Johannes Kiechle konstruierte „Torwand“ fand schon den ganzen Tag Bewunderung und sorgte auch für Neugierde. Spiel 8 hieß jedoch Frisbee. Jeder Spieler erhielt 3 Frisbee-Scheiben und musste diese innerhalb von 2 Minuten auf eines der 3 unterschiedlich großen Löcher
in der Wand werfen. Zuvor musste er sich jedoch auf eines der Ziele, die unterschiedliche Wertigkeiten hatten, festlegen und erhielt die dementsprechende Punktzahl nur dann, wenn die Scheibe auch wirklich durch dieses Loch segelte. Man spielte 3 Durchgänge, wobei alle erzielten Punkte addiert wurden. Gerd Wieczorek, der zum ersten Mal im Leben eine Frisbee-Scheibe in der Hand hatte, war das Glück des Anfängers hold, und er erzielte die meisten Punkte. Schlusslicht war hierbei leider Helga Pinnau, die dann an den weiteren Wettbewerben nicht mehr teilnehmen durfte.

In Spiel 9 erhielt jeder der verbliebenden 3 Spieler 10 Bleistifte, die sie dann immer einer nach dem anderen auf einen 2 mtr. entfernten Tisch werfen mussten. Hierbei war es natürlich möglich, mit seinem Wurf einen Bleistift der Gegner weg zu kicken, aber auch leider seinen eigenen Stift zu treffen, sozusagen ein „Tisch-Petanca“. Der Ehrgeiz und die Temperamentsausbrüche von Helmut Neubert nach einem Fehlwurf ließen auf jeden Fall einen Vergleich mit Stefan Raab zu. Gültig waren und gezählt wurden nur die Bleistifte, die sich zu Ende des Spiels auf dem Tisch befanden. Und auch hier galt: Der "Unglücklichste" muss gehen, und das war in diesem Fall Gerd Wieczorek.

Das Finale! Für Spiel 10 waren umfangreiche Vorbereitungen nötig gewesen, für die man sich an dieser Stelle nochmals bei Johanna und Sabrina bedanken muss, die hierfür ihre Mittagspause geopfert hatten. Das alles entscheidende Spiel fand wiederum auf der Bühne statt. Zunächst wurde ein 60 cm hoher und gut 10 ltr. fassender Glaszylinder auf dem Tresen postiert. Danach erhielt jeder Spieler 10 durchsichtige Plastikbehälter, die mit unterschiedlichen Wassermengen gefüllt waren - bei 0,1 ltr. beginnend jeweils sich erhöhend um 0,1 ltr. bis hin zu 1 ltr. Die Spieler mussten abwechselnd je einen ihrer Behälter in den Glaszylinder gießen. Der Spieler, bei dem das Wasser im Zylinder überlief, hatte verloren. Die Reihenfolge wurde ausgelost. Bei diesem Spiel war nicht nur ein gutes Augenmaß sondern auch eine Menge Taktik gefragt.

Und als der bessere Stratege erwies sich

Helmut Neubert!



Der Gewinner unserer 1. Jux-Olympiade!

Als ersten Preis erhielt Helmut eine Schiffsfahrt von Calpe nach Benidorm mit Ausflugsprogramm und anschließendem Abendessen im Hafen von Calpe für 2 Personen.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung war, zu dem das herrliche Wetter natürlich auch beigetragen hatte – bei manch einem vielleicht zu viel, denn es waren schon einige Sonnenbrände auszumachen. Aber die sind bis zum nächsten Jahr ja längst verheilt, zu unserer



Jux-Olympiade 2012



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